Galerie AnsichtsSache

Gegen das Vergessen…


 22. Juni – 19. Juli 2013

Notgeld_31_Flyer

 

 

Cornelia Kurtz

Maria Lutz

Doro Reichert

Christian Hans

 

 

 

 

 

In der linearen Zeitfolge gibt es keine Gegenwart ohne Vergangenheit und keine Zukunft ohne Gegenwart.

Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist die Europäische Union in ihrer Entfaltung begriffen – aus der historisch bedingten Notwendigkeit heraus, aus Angst und mit dem unbedingten Willen zur Einigung. Es werden immer mehr Länder in die EU aufgenommen, und dies mit strukturell gut situierten Institutionen, bei gleichzeitig allerdings nicht nennenswert wirksamen Maßnahmen,  fortwährender Uneinigkeit und steigender In-Akzeptanz und In-Transparenz.

In Anbetracht der aktuellen Entwicklung, in der Unzufriedenheit, wachsende Armut und gespürte Ungerechtigkeit die Menschen in allen europäischen Ländern mehr und mehr zu extremen Randgruppen drängen, ist es wichtiger denn je, auf die daraus resultierenden Gefahren hin zu weisen; gleichwohl ein Erinnern an das, was bereits geschehen ist und das, was geschehen kann, wird es nicht verstanden, eine nachhaltige Strukturpolitik auf den Weg zu bringen, Transparenz der Entscheidungen zu vermitteln und `Wohlstand ´ nicht allein auf den €uro und wirtschaftliches Wachstum zu beziehen.

Bei der als Gruppenausstellung konzipierte Ausstellung setzen sich die teilnehmenden Künstler thematisch wie künstlerisch mit der noch jungen Vergangenheit auseinander und weisen gleichsam auf gegenwärtige Missstände hin …

 

Eingebettet ist die Ausstellung „Gegen das Vergessen“ in die Ausstellungsreihe

„EUROPA – vereint und doch getrennt“

 

 

 

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